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30.1.2005

Kostenlose Klingeltöne?

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Wie viel haben Sie schon für Klingeltöne ausgegeben? Nichts? Ich auch nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass die westeuropäische Klingeltonindustrie einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Dollar (1.500.000.000!) erwirtschaftet. Der Anteil von Jamba liegt dabei “nur” bei 73,4 Millionen. Vielleicht liegt es ja an den “kreativen” Vermarktungsmethoden, wie z.B. dem Verkauf eines Abonnements statt einzelner Klingeltöne.

Auf jeden Fall gibt es bei aktuellen Handys keinen Grund, dafür je 2 Euro auszugeben, die meisten Töne gibt es auch kostenlos. Wie das geht? Ganz einfach:

Die Klingelton-Datei
Bei aktuellen Geräten kann man ganz normale MP3- oder Midi-Dateien als Klingelton verwenden. Wenn man die CD mit dem Musikstück hat, ist es kein Problem, dieses komplett oder ausschnittsweise als MP3-Datei zu speichern. Bei Midi-Dateien ist es noch einfacher. Diese findet man relativ schnell im Netz, man muss nur nach dem Titel und “mid” (Dateierweiterung für Midi-Dateien) googlen. Ein Beispiel: Toccata and Fugue D-Minor.

Speichern auf dem Handy
Dazu benötigt man nur einen Laptop mit Infrarotschnittstelle. Man schaltet beim Handy Infrarot ein und richtet es auf den Infrarotanschluss des Laptops aus. Das Gerät wird dann erkannt und verbunden. Anschließend kann man die Klingelton-Datei auf dem Handy speichern.

11.1.2005

Big Brother

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Würden Sie sich davon gestört fühlen, wenn jemand jeden Ihrer Briefe lesen könnte? Auch wenn man “nichts zu verbergen hat” (ich hasse diesen Spruch) ist es doch ein ungutes Gefühl.

Gemäß der Telekommunikations-Überwachungsverordnung sind E-Mail-Provider seit Beginn diesen Jahres verpflichtet, den E-Mail-Verkehr zu überwachen und den Behörden über verschlüsselte Schnittstellen Zugang zu ermöglichen. Viele Provider sind mit den technischen Anforderungen überfordert und haben z.T. den Service eingestellt.

Was können Sie tun? Wechseln Sie zu einem ausländischen E-Mail-Anbieter (falls dort nicht auch schon mitgehört wird). Oder verwenden Sie gleich eine Verschlüsselungssoftware wie Gnu PGP.

10.1.2005

Die Steuer-Elster

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Ab 2005 sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, Lohnsteuerbescheinigungen und die Umsatzsteuervoranmeldung in elektronischer Form an das Finanzamt zu übermitteln. Die von den Behörden dafür zur Verfügung gestellte Software heißt “ELSTER". Ein treffender Name für ein Programm der Steuerbehörden, wie ich finde.

Für wen die Info neu ist, der muss nicht gleich in Panik verfallen. Bis 31.03.2005 wird die Abgabe der Formulare in bisheriger Form nicht beanstandet. Weitere Infos

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