Kostenlose Klingeltöne?
Wie viel haben Sie schon für Klingeltöne ausgegeben? Nichts? Ich auch nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass die westeuropäische Klingeltonindustrie einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Dollar (1.500.000.000!) erwirtschaftet. Der Anteil von Jamba liegt dabei “nur” bei 73,4 Millionen. Vielleicht liegt es ja an den “kreativen” Vermarktungsmethoden, wie z.B. dem Verkauf eines Abonnements statt einzelner Klingeltöne.
Auf jeden Fall gibt es bei aktuellen Handys keinen Grund, dafür je 2 Euro auszugeben, die meisten Töne gibt es auch kostenlos. Wie das geht? Ganz einfach:
Die Klingelton-Datei
Bei aktuellen Geräten kann man ganz normale MP3- oder Midi-Dateien als Klingelton verwenden. Wenn man die CD mit dem Musikstück hat, ist es kein Problem, dieses komplett oder ausschnittsweise als MP3-Datei zu speichern. Bei Midi-Dateien ist es noch einfacher. Diese findet man relativ schnell im Netz, man muss nur nach dem Titel und “mid” (Dateierweiterung für Midi-Dateien) googlen. Ein Beispiel: Toccata and Fugue D-Minor.
Speichern auf dem Handy
Dazu benötigt man nur einen Laptop mit Infrarotschnittstelle. Man schaltet beim Handy Infrarot ein und richtet es auf den Infrarotanschluss des Laptops aus. Das Gerät wird dann erkannt und verbunden. Anschließend kann man die Klingelton-Datei auf dem Handy speichern.