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21.2.2005

Thinkpad X31 Reparaturanleitung

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Leider bietet IBM für seine Notebooks standardmäßig nur einen Bring-in Service. Das heisst, man muss das Gerät einsenden. Als bei meinem Thinkpad X31 die Tastatur kaputt gegangen ist, stand ich genau vor diesem Problem. Einige Tage auf das Notebook verzichten - geht einfach nicht.

Zum Glück gibt es für IBM Notebooks Reparaturanleitungen im Netz - original vom Hersteller. So einen Service habe ich bei anderen Anbietern noch nicht gesehen. IBM hat innerhalb von 24 Stunden auf Garantie eine neue Tastatur zugeschickt. Mit Hilfe der ausführlichen Anleitung war sie innerhalb von 20 Minuten eingebaut. Einfach genial!

Ein Hinweis für alle, die auch auf der Suche nach einer Reparaturanleitung für ihr IBM Notebook sind: einfach mal nach x31 maintenance manual googlen und die Suche auf site:ibm.com einschränken. Einen direkten Link poste ich besser nicht, da sich der schon mal ändern kann.

Die Anleitung beschreibt neben dem (relativ unkomplizierten) Ausbau der Tastatur auch den Austausch fast aller anderen Hardwarekomponenten, wie z.B. Festplatte, Mini-PCI Karte oder LCD.

13.2.2005

Awstats installieren

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Seit kurzem bin ich begeisterter Nutzer des Logauswertungsprogramms Awstats. Man erhält Auswertungen, die man bei anderen weit verbreiteten Loganalyseprogrammen (z.B. Webalyzer) vergeblich sucht.

Awstats ist eine freie Software und läuft auf jedem Webserver, bei dem Perl aktiv ist. Nachdem ich am Anfang Probleme mit der Installation hatte, funktioniert das Programm jetzt zuverlässig und ist eigentlich relativ einfach zu installieren - wenn man weiss, wie.

Da ich bestimmt nicht der einzige bin, der das Tool nicht sofort zu laufen gebracht hat, hier eine kurze Installationsanleitung.

Wenn man das Programm heruntergeladen hat (siehe hier) und das zip-Archiv ausgepackt hat, kann es losgehen.

Zuerst muss man in Erfahrung bringen, in welchem Verzeichnis bei seinem Webhostingpaket perl-Skripts installiert werden müssen, z.B. cgi-bin. Jetzt lädt man den Inhalt des beim Dekomprimieren der Software angelegten Verzeichnisses “wwwroot” auf seinen Webserver hoch. Der Inhalt des cgi-bin-Verzeichnisses muss in das Verzeichnis, in das Perl-Skripte kopiert werden müssen (in den meisten Fällen wird das auch cgi-bin sein).

Jetzt müssen die Perl-Dateien noch mit Ausführungsrechten ausgestattet werden. Man öffnet das cgi-bin-Verzeichnis im FTP-Programm und setzt die File-Permissions für alle .pl-Dateien auf 755. Normalerweise geht das mit einem Rechtsklick auf die Datei und ankreuzen der ensprechenden Berechtigungen, also “Execute” und “Read".

Man benötigt auch ein Verzeichnis, in dem Awstats die zwischengespeicherten Statistiken ablegen kann. Ich habe dafür ein eigenes Unterverzeichnis angelegt. Dieses sollte möglichst ausserhalb der htdocs-Verzeichnisses liegen, d.h. es sollte kein Zugriff von aussen (über den Domainnamen) möglich sein. Man kann aber auch ein Verzeichnis im Stammverzeichnis seiner Domain anlegen und dieses mittels htaccess mit einem Passwortschutz versehen.

Abschließend muss noch die Konfigurationsdatei angepasst werden. Dazu benennt man die mitgelieferte Datei awstats.model.conf am besten in awstats.conf um und ändert folgende Einträge:

LogFile=
Hier gibt man an, wo die Logfiles zu finden sind. Angenommen, sie liegen im Verzeichnis /logs und heissen access_log_2005-02-12.log (das Logfile vom 12.02.2005). Dann muss folgendes eingegeben werden (vorausgesetzt, awstats ist in /cgi-bin installiert):
LogFile="../logs/access_log_%YYYY-24-%MM-24-%DD-24.log"
Die “-24″ bedeutet, dass Awstats bei der Ermittlung des Namens des Logfiles 24 Stunden vom aktuellen Zeitpunkt zurückgeht. Andere Varianten sind aber in dem auskommentierten Bereich über dieser Zeile gut dokumentiert. Hier noch ein Beispiel für alle, die ihre Seiten bei all-inkl.com gehostet haben (auch ein gutes Beispiel, was man bei gezippten Logdateien machen muss):
LogFile="gzip -cd ../logs/access_log_%YYYY-24-%MM-24-%DD-24.gz |"

LogFormat=
Hier kann man das Format seines Logfiles angeben. Da es sich fast immer um “Apache combined” handeln wird, reicht es aus, den Standardeintrag “LogFormat=1″ stehen zu lassen. Andernfalls muss man ggf. sein Logformat selbst definieren, z.B. bei 1und1. Dort wird nämlich immer noch der Name der Domain eingefügt. Man sieht das gut, wenn man sich einmal eine Zeile aus der Logdatei ansieht und Wert für Wert durchgeht. Am besten, man übernimmt dann die ausführliche Beispielzeile zu LogFormat (LogFormat = “%host %other %logname %time1 %methodurl %code %bytesd %refererquot %uaquot") und fügt entsprechende Felder hinzu.

SiteDomain=
Hier muss der Domainname angegeben werden, z.B. SiteDomain="www.domain.com".

HostAliases=
Wenn auf die Seite auch noch über andere Urls zugegriffen werden kann, als die soeben definierte, müssen diese hier angegeben werden. Ein gutes Beispiel ist (wieder für den Fall domain.com):
HostAliases="localhost 127.0.0.1 REGEX[domain.com$]"

So werden auch Zugriffe ohne den Präfix “www” richtig verarbeitet.

DNSLookup=
Hier sollte man erst einmal 0 einstellen, da die Ermittlung von Hostnamen über die IP relativ lange dauert und bei vielen Providern für die Skriptausführung ein Timeout gesetzt ist.

DirData=
Hier muss man festlegen, wo Awstats seine Statistiken speichern kann. Angenommen, man hat im root-Verzeichnis seiner Domain ein entsprechendes Verzeichnis mit dem Namen “awd” angelegt, dann lautet dieser Eintrag:
DirData="../awdata"

DirCgi=
Hier wird festgelegt, wo awstats installiert ist. Wenn es in cgi-bin liegt, einfach den Standardwert “DirCgi="/cgi-bin” beibehalten.

AllowToUpdateStatsFromBrowser=
Dieser Wert sollte noch auf “1″ gesetzt werden, damit die Statistiken von Hand aktualisiert werden können.

Bei allen anderen Einstellungen können die Standardwerte beibehalten werden.

Wenn man jetzt alles richtig gemacht hat, kann man die Statistiken nun über www.domain.com/cgi-bin/awstats.pl abrufen. Viel Spaß!

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